Absage der nächsten Party für Alle am 28.03.2020

 

Leider müssen auch wir die nächste Party für Alle absagen. Wir sind traurig, da wir uns auf die tolle Musik, unsere großartigen Gäste und die damit verbundenen Begegnungen gefreut haben. Trotz alledem ist es sinnvoll die Party abzusagen. Die Gesundheit unserer Gäste und der Crew ist vorrangig. Die übermäßige Panik wollen wir jedoch nicht weitertragen. Die nötigen Schritte werden eingeleitet, damit wir möglichst gut durch diese doch ungewisse Zeit gelangen. Anschließend kommen wir mit einer umso grandioseren Party für Alle zurück! Hier holen wir alles nach, was wir nun zurückstellen müssen!

Bis dahin!

Euer Party für Alle Team

Inklusion kann dem immer größer werdenden Hass und Rassismus entgegensetzen

 

Der Verein „Harburg Tanzt e.V.“ der die ‚Party für Alle‘ im Stellwerk Hamburg veranstaltet, wird in „Hamburg-Harburg für Alle- Verein für Inklusion und Kultur“ umbenannt. Hiermit wird deutlich, dass der Verein weitere Projekte zum Thema Inklusion umsetzen möchte. Zum Beispiel mit dem Event „Fest für Alle“ soll für die ganze Familie und alle Altersgruppen eine inklusive Veranstaltung mit noch größerer kultureller Bandbreite geschaffen werden.

Das erfolgreiche Format der ‚Party für Alle‘ wird nicht geändert. womit der Slogan „Harburg Tanzt“ weiterhin aktuell bleibt. Am 28. März 2020 findet bereits die siebte Veranstaltung im Stellwerk Hamburg statt. Die Harburger KünstlerInnen Linda B. (Sängerin) sowie die Band Waldgeist Kartell treten an diesen Abend auf. Dazu sorgen die Djane Sina und das DJ Team Hamburg bis in die frühen Morgenstunden für einen großen Genre Mix. Den Veranstaltern ist es wichtig, dass alle Altersgruppen ab 18 Jahren herzlichst eingeladen sind. So ist auf dem Flyer der Party extra die Angabe vermerkt: ab 18-118 Jahren. Der Einlass ist ab 19 Uhr und der Eintritt bleibt bei 2€. Dieser minimale Beitrag soll jedem die Teilhabe ermöglichen und ist Dank der Förderung durch die Bezirksamt Harburg möglich.

Alle Projekte, die der Verein in Zukunft in Angriff nehmen wird, sollen die Inklusion fördern. Hier hat Hamburg im europäischen Vergleich zu anderen Städten Nachholbedarf. Begegnungen zwischen Menschen, die im Alltag zu selten oder gar nicht stattfinden, sind elementar, um Vorurteile und Barrieren abzubauen. „In Zeiten von einer immer größeren Spaltung der Gesellschaft und rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Gewalttaten sei ein solcher Raum umso wichtiger.“ So Lasse Walas Mitgründer des Vereins.

Elementar ist, dass Inklusion nicht nur auf eine oder spezielle Menschengruppe zu beziehen ist. Finn Maselewski (Azubi Heilerziehungspfleger und Mitglied des Vereins):  „Hier liegt oftmals die Problematik in der Umsetzung. Inklusion spricht alle Menschen an und deshalb geht Inklusion uns Alle an. Kein Mensch darf ausgegrenzt werden, denn jeder Mensch hat Fähigkeiten, die der Gesellschaft nützen können. Sie müssen nur von sich und der Umgebung erkannt werden.“

Nach der Überzeugung des Vereins müsse Inklusion als eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe angesehen werden. Die damit eingehende Problematik sei aktueller und brisanter denn je. In Zeiten von immer größer werdendem Hass und Rassismus, könne das Konzept der Inklusion dem entgegensetzen. Die Umsetzung darf nicht nach der Schulzeit enden, wie es zurzeit oftmals der Fall ist, sondern muss nachhaltig in die Gesellschaft implantiert werden.

Für die verschiedenen Projekte sucht der Verein freiwillige Menschen, die sich und ihre Ideen sowie Fähigkeiten einbringen möchten.  Ebenso möchten wir die Kooperation mit Initiativen intensivieren. Für Interessierte wird es am 9. April, 16 Uhr ein Kennenlerntreffen in den Räumlichkeiten des Treffpunkts Harburg vom Sozialkontor in der Schwarzenbergstraße 49 stattfinden. Anmeldungen werden über party@harburg-tanzt.de gern angenommen.